von Jette Jordbaer, veröffentlicht: Sonntag, 12. Juli 2026, 15:55 Uhr
Früher Vogel
Heute schreibe ich mal ungewöhnlich früh. Normalerweise raffe ich mich erst in den späten Abendstunden auf und verfasse einen kleinen Blogpost. Heute also in den frühen Nachmittagstunden. Was hat mich da nur geritten? Der frühe Vogel?
Statistik
Eines vorweg: Vor ein, zwei Tagen bin ich wie eine Amsel völlig unerwartet aus allen Wolken gestürzt. Und habe mal wieder gedacht: Nun gut. Kann passieren. Is´ zwar äußerst ungewöhnlich, aber kann passieren.
Bisher hatte sich meine Statistik immer auf 200 Besucher pro Monat eingependelt, und hin und wieder gab es ein paar Ausreißer zwischen 400 und 500 Besuchern pro Monat in diesem Jahr. Was schon äußerst ungewönlich war. Aber so war´s und net anders.
In diesem Monat Juli aber - und wir schreiben erst den 12. Juli - sind schon über 1.100 Besucher mit ihren Augäpfeln über meine Webseite marschiert und das vom 1. bis zum 11. Juli.
Interessant. Kurios. Erfreulich? Ja, durchaus. Aber auch durchaus suspekt. Wo kommen die auf einmal alle her? Diese ganzen Augäpfel? Ich meine, meinen Blog gibt es schon seit 2023, also seit ungefähr drei Jahren. Hat das was mit Amazon und Verflucht lecker zu tun? Wahrscheinlich. So zu vermuten. Aber wie soll das jetzt noch weitergehen? Wir schreiben heute erst den 12 Juli. Der Juli hat noch weitere Tage, die bis zum 31. gehen.
Na ja, mal schauen, wie viele Besuche letzten Endes rauskommen. Ich werde es am Monatsende in der Statistik für Juli vermerken. Aber ist echt absurd. Völlig absurd.
Lass mich nicht weiter darüber nachdenken. Gehen wir also nun zu dem Thema über, über das ich heute kurz schreiben wollte. Nix Spektakuläres.
Detektiv-Arbeit
Ich habe meinen Post heute ´Bastel bastel´ genannt, und das net ohne Grund. Ich bastele schon an meiner neuen Geschichte herum, aber so ganz habe ich den Dreh noch net raus.
Irgendwie fehlt mir noch das einbettende Gerüst, das Skelett, das alles trägt, wenn du verstehst, was ich meine. Das bedeutet, mir fehlt der Ort, wo die Geschichte spielt, also, sozusagen der Weltenaufbau. Also, ich habe schon grob im Kopf, was es da alles geben soll. Ich kann es nur noch net so richtig in Worte fassen, weil - wie du vielleicht weißt - meine Stärke eher in den Dialogen als in den Beschreibungen liegt. Das muss ich jetzt echt mal trainieren. Beschreibungen. Vielleicht meine Achillesferse. Oder positiv formuliert: Meine neue Lernaufgabe.
Aufgabe: Beschreibe dieses Haus! Was siehst du? Was is so besonders an diesem Haus? Wer würde in einem solchen besonderen Haus, das diese und jene Eigenschaften aufweist, wohl wohnen? Und was für Eigenschaften wären das dann wohl?
Öh......? Fällt mir immer echt schwer so was. Auch Personen zu beschreiben, was die - typgerecht - für Klamotten oder für Frisuren tragen (und wie diese Klamotten heißen, auch bei Klamotten gibt es eine "Fachsprache") und mit welchen Gegenständen die sich umgeben und so.
Wenn man Frauenzeitschriften liest oder ein Modejunkie ist, ist das kein Problem. Aber was macht man, wenn man sich für Klamotten im richtigen Leben nicht besonders interessiert? Hm, tja, da heißt es "Fachsprache" pauken ;).
Echt, finde ich total schwierig. Obwohl das alles sehr wichtig ist, um alles plastisch zu machen. Denn gerade über Klamotten oder Gegenstände, die eine Person häufig benutzt und mit sich herumschleppt oder mit denen sie sich umgibt oder in ihren Schubladen oder Taschen bunkert, kann man auch hervorragend Rückschlüsse auf ihren Charakter ziehen, ohne diese Eigenschaften explizit zu nennen.
Tja, solche Details und Kleinigkeiten sind echt was für Detektive. Nix für Jette Jordbaer. Ich bin nun mal keine Detektivin. Ich bin eher der (grobe ;) Dialog-Sound-Typ, wie gesagt.
Doch Tiefe bekommste nur in eine Geschichte - oder vielmehr in einen Roman - in dem dieser detailreich wie oben beschrieben niedergeschrieben wird und am besten noch mit irgendwelchen journalistisch-historisch-erfundenen Fakten gespickt ist, das gewichtet die ganze Sache noch mal gehörig auf. Ob das Ganze stimmt, is ja einerlei. Spielt ja im Reich der Fiktion. Behaupten kann ich Vieles, wenn es nur schlüssig ist.
Bastel bastel
Also, wie gesagt, ich bastel an meinem neuen Buch. Und stell dir vor, ich habe mir doch tatsächlich vorgenommen, eine Serie zu schreiben. Also, eine Geschichte, die mehrere Bände umfasst. Zum Beispiel drei Bände. Unglaublich. Wie kann ich das hier an dieser Stelle behaupten, wo ich noch kaum was geschrieben habe?
Ich würde es sehr gerne mal schaffen, eine Serie zu schreiben, aber das wäre eine echte Herausforderung und Premiere. Das habe ich noch nie zuvor gemacht. Und ich weiß momentan auch gar nicht, ob ich den damit verbundenen Ansprüchen gerecht werde. Ich weiß nur, dass ich so etwas gerne mal machen und schaffen würde.
Also, kein Hörbuch zu schreiben sondern wirklich einen richtigen Roman. Der so gut ist, dass ich ihn nicht vertonen kann oder will, weil er mal nicht in der ersten Person Singular geschrieben ist und in ihm so unglaublich viele Beschreibungen vorkommen, dass ich verzweifelt die Augen verdrehe und schreie: Hergott noch mal, ich brauche mehr Dialoge! Dann wird es ein richtiger Roman sein. Ja!
Cover
Weißt du, was witzig ist? Das Cover des neuen Buches ist bereits fix und fertig gestaltet, obwohl es noch keine Geschichte gibt. Also, das Cover ist fertig. Auch der Titel steht schon fest. Und das Cover ist - meiner Ansicht nach - sehr, sehr schön geworden. Es ist für mich eines der schönsten Cover, die ich je gestaltet habe, ohne mich hier über den grünen Klee hinaus loben zu wollen. (Aber na ja, ich hatte schon viele von der Qualität her unterschiedliche Cover, Cover, die nix waren, Cover, die schlecht waren, Cover, die okay waren, Cover, die so lala waren...).
Dieses hier ist ein absolut hinreißend-romantisches Cover. Nur weiß ich nicht, ob der Inhalt und die Geschichte, die ich zu dem Cover schreiben werde, dem Cover gerecht wird. Ich hoffe es doch schwer. ;)
Was ich damit ausdrücken will: Die Geschichte muss 1. zum Cover passen und 2. genauso schön sein wie das Cover. Sonst macht es keinen Sinn. Also muss ich mich anstrengen. Aber das baut schon ziemlichen Druck auf, ohne Frage, hihi. :) Ich hoffe, dass mir die Muse diesbezüglich hold sein wird, und sie mich ausreichend und lang genug küssen wird, damit ich mit ihrer Hilfe etwas Schönes erschaffen kann.
Abschluss
Und nun wünsche ich dir einen guten Morgen, einen herrlichen Mittag oder Nachmittag, einen wunderschönen Abend oder eine entspannte Nacht, wann immer dieser kleine Blogpost dich gerade wach- oder in den Schlaf geküsst hat :)
Meine Bücher
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